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Hås
m.
Hase
Plattdeutsch | Hås |
Silbentrennung | Hås |
Plattdeutsch (2) | Häsing |
Plattdeutsch (3) | Häschen |
Plattdeutsch (4) | Häsder |
Wortart | Substantiv: Maskulinum |
Sprachniveau | A (Elementare Sprachverwendung) |
Hochdeutsch | Hase |
Anmerkung | Dim.: Häsing, Häschen, Häsder |
flektierte Formen | |
Plural | Håsen Häsders Häschen |
Herrmann-Winter | |
Hochdt.-plattdt. WB | Hås |
Wendungen | |
Hei schlöppt as’n Hås. Er schläft wie ein Hase. (d.h. mit offenen Augen) | |
Reisen Lüd möt ’n nich uphollen, säd de Voß, don har hei denn Håsen nich krägen. Reisende Leute darf man nicht aufhalten, sagte der Fuchs, da hatte er den Hasen nicht gekriegt. | |
Stüern un Schullen sünd kein Håsen, de lopen nich wech. Steuern und Schulden sind keine Hasen, die laufen nicht weg. |
Etymologie | |
aus mittelniederdeutsch hāse, altsächsisch haso |
Wörterbücher: | |
Wossidlo/Teuchert | Has´ |
Pommersches Wörterbuch | Hås |
Dähnert | Hase |
Fritz-Reuter-WB | Has’ |
John-Brinckman-WB | Has |